Lass mich betteln

Von perleverde

Du hast mich offenbar schon im Treppenhaus gehört, denn du stehst im Flur, leicht an den Türrahmen des Wohnzimmers gelehnt, und grinst mich an. “Hey, Kleine.” “Hey. Ich bin vollkommen fertig, ich will einfach nur noch in die Wanne und dann ins Bett. Ich hatte den stressigsten Tag und …” Ich sehe, wie es in deinen Augen aufblitzt. Mit zwei großen Schritten bist du bei mir und ziehst mich an dich heran. Ich erwarte einen Kuss, doch der bleibt aus. Dein Mund ist ganz nah an meinem Ohr, ich kann deinen Atem spüren. “Ich habe eine Überraschung für dich.” Über meinen Nacken läuft eine Gänsehaut meinen kompletten Rücken hinunter.

Schlagartig wandelt sich meine Müdigkeit in etwas vollkommen anderes. Während ich noch überlege, was du vorhaben könntest, ziehst du mich ins Schlafzimmer und drückst hinter uns die Tür ins Schloss. “Zieh dich aus.” Du setzt dich aufs Bett und beobachtest mich dabei, wie ich Schuhe, Strumpfhose, Rock, Bluse und schließlich auch meinen BH ausziehe. Bevor ich zu meinem Slip komme, hebst du deine Hand und stoppst mich. Ich sehe dich fragend an. Du stehst auf und gehst langsam auf mich zu, eine Hand hinter dem Rücken und wieder dieses geheimnisvolle Lächeln auf deinen Lippen.

Du drückst mich mit dem Rücken gegen die Tür, das kalte Holz ist unangenehm. Endlich sehe ich, was du die ganze Zeit vor mir versteckt hast: Es sind Türfesseln. Verdammt. Allein schon der Anblick sorgt dafür, dass meine Knie ein bisschen weich werden. Ich hatte dir vor Wochen einmal davon erzählt, wie unglaublich heiß ich diese Vorstellung finde, aber ich hatte das Gespräch in der Zwischenzeit vollkommen verdrängt. Du offenbar nicht.

Du befestigst die Fesseln an der Tür und an meinen Händen, ich spüre, wie sich die Manschetten um meine Handgelenke legen, sie sind gepolstert und liegen angenehm an. Du trittst einen Schritt zurück und musterst mich zufrieden von oben bis unten – ich bin dir ausgeliefert und du genießt das mindestens genauso sehr wie ich. Und jetzt, endlich, küsst du mich. Der Kuss wird immer intensiver, du knabberst an meinen Lippen und wanderst an meinen Hals, bis zu dieser einen Stelle, die mich vollkommen verrückt macht. Deine Hände greifen nach meinen Brüsten und du kneifst plötzlich sehr fest zu. Ich stöhne laut auf und merke schlagartig, wie feucht ich schon bin.

Aber du lässt mich warten. Du machst quälend langsam weiter und ich verzweifle mit jeder Sekunde mehr. Ich will dich. Ich presse meinen Unterleib an dich und meine Augen flehen dich an. Durch den Stoff spüre ich, wie hart du schon bist, aber du willst mich noch zappeln lassen.

Du lachst nur leise. Du weißt ganz genau, wie viel Überwindung es mich kostet. Aber du willst, dass ich es trotzdem mache. Du willst mich brechen.

Normalerweise mag ich es, wenn du langsam bist. Wenn du meinen Körper entdeckst und mich ein bisschen zappeln lässt. Aber jetzt, wo sich deine Fingerspitzen in meinen Arsch graben und deine Zähne an meinem Hals knabbern, kann ich keine Sekunde länger warten. Ich kann ein langgezogenes “Bitteeeee” nicht zurückhalten, aber du machst unbeirrt weiter. “Bittebittebittebittebitte!” Du hältst inne und schaust mich fragend an. “Was ist los, Kleine?” Ich beiße mir auf die Lippe, aber mir bleibt in diesem Moment keine andere Wahl. Du hast meinen Widerstand gebrochen. Leise flüstere ich: “Bitte … Ich will, dass du mich fickst.”

Dein Grinsen wird breiter, du lässt von mir ab, trittst einen Schritt zurück und betrachtest mich zufrieden. Dann ziehst du ruckartig meinen Slip bis in die Kniekehlen hinunter, schiebst mit deiner Hand meine Beine auseinander und dringst ohne weitere Vorwarnung mit den Fingern in mich ein. Ich stöhne laut auf, ich habe mich nicht mehr unter Kontrolle. Wenn die Fesseln mich nicht halten würden, würde ich zusammensacken. Nach kurzer Zeit lässt du von mir ab und drehst mich mit einem Handgriff um. Jetzt schneiden die Manschetten etwas in meine Handgelenke ein, aber es ist mir egal. Ohne, dass du es mir befehlen musst, strecke ich meinen Arsch zu dir aus, ich will ein gutes Mädchen sein. Ich höre, wie du deine Jeans öffnest und wenige Sekundenbruchteile bist du auch schon mit einem zufriedenen Stöhnen in mir.

Ich bäume mich auf, aber ich habe keine Chance. Ich kann meine Hände nicht befreien und du fixierst meine Hüfte und stößt immer heftiger zu. Schließlich gebe ich das bisschen an Widerstand auf, das ich noch in mir hatte. Ich will dich in mir, bis zum Anschlag, und drücke mein Becken mit jedem Stoß näher an dich. Dein Stöhnen direkt an meinem Ohr gibt mir den Rest. Ich beginne am ganzen Körper zu zittern, mein Stöhnen wird immer lauter, meine Augen verdrehen sich, mein Kopf schaltet vollkommen ab… In diesem Moment bin ich sehr glücklich über die Fesseln, denn meine Beine halten mich nun nicht mehr. Du fickst mich weiter von hinten und ich merke, dass es auch für dich nicht mehr lange dauert.

Deine Hand schließt sich von hinten um meinen Hals und du drückst zu. Ich bekomme nicht genug Sauerstoff. Mein Stöhnen wird höher und gequälter und ich spüre, dass ich schon wieder kurz davor stehe, zu kommen. Als mein Körper ein zweites Mal zuckend die Spannungen entlädt, ist der Druck auch für dich zu viel. Du kommst heftig und stößt noch ein paar Mal tief in mich.

Schließlich löst du meine Fesseln und ziehst mich an dich heran. Wir sind beide vollkommen außer Atem, meine Beine zittern immer noch. Du gibst mir sanft einen Kuss auf die Stirn und siehst mich fragend an: “Na, Erwartungen erfüllt?” Ich kann ein zufriedenes Lächeln nicht zurückhalten. “Mehr als das.”