Ich bin keine Sklavin

Beim Stöbern ist mir neulich der Begriff der „Sklavin“ ins Auge gefallen. Bevor ihr jetzt verächtlich schnaubt und den Artikel schließt: Natürlich habe ich diese Bezeichnung schon tausend Mal gelesen, aber irgendwie blieb sie dieses Mal hängen. Ich dachte noch eine Weile darüber nach und kam zu dem Schluss, dass ich mich mit diesem Wort nicht identifizieren kann.

Dafür gibt es mehrere Gründe. Natürlich bin ich noch ein Neuling im Bereich BDSM und muss mich und meine endgültige Rolle noch finden bzw. eingrenzen. Eventuell werde ich mich sogar eines Tages als Sklavin wohlfühlen. Es gab auch eine Zeit, in der ich nicht wirklich viel von Sex im Allgemeinen hielt, und sieh mal einer an, wo ich heute stehe (oder, besser gesagt, knie).  „Ich bin keine Sklavin“ weiterlesen

Die Magie des Seils

Das Seil, das sich seinen Weg über ihren Körper sucht, unnachgiebig lässt es ihr keinen Spielraum für Freiheit und gleichzeitig schmiegt es sich an jede ihrer Kurven, wie eine zärtlich/feste Umarmung.

Ja, dass Bondage mich interessiert, war mir recht schnell klar. Wenn man mal mehr als die typischen Videos gesehen hat: Junge trifft Mädchen, Junge fesselt Mädchen, Junge fickt Mädchen das Hirn aus dem Schädel. Nichts gegen einen guten Porno, aber Bondage ist doch deutlich mehr als das, wenn man sich mal mit der Materie befasst. Darum soll es im Folgenden gehen.

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Die Frage nach dem „Warum“

Es ist die eine Frage, die einem wohl immer wieder über den Weg läuft, wenn man sich im Bereich BDSM bewegt: “Warum tust du das, was gibt es dir?” Mir wurde diese Frage schon oft gestellt und gerade am Anfang findet man darauf nur sehr unbefriedigende Antworten, noch dazu fühlte sich diese Frage für mich auch immer wie ein kleiner Angriff an. Warum möchtest du das wissen? Was geht es dich an? Du möchtest mir doch nur deine Meinung auf’s Auge drücken. Ehrliches Interesse, gerade von anderen Doms, erschien mir zu dem Zeitpunkt einfach unwahrscheinlich. Dass jemand versucht, an mir sein Ego etwas aufzupolieren, war für mich einfach logischer, als dass es jemanden wirklich interessiert, warum ich tue, was ich tue. „Die Frage nach dem „Warum““ weiterlesen